aus S.45: Bei den sehr religiösen Frauen gehen 42 Prozent davon
aus, dass die Menschen vor Gott nicht gleich seien. Damit stellt sich die
Frage: Propagieren Teile des Islam eine Überlegenheits- oder
Ungleichheitsideologie? ... Dieses Ergebnis zeigt auch, wie dringlich es
ist, einen Islamunterricht an deutschen Schulen einzuführen , der von in
Deutschland ausgebildeten Lehrpersonen durchgeführt wird. ... Die
Praxis, dass in vielen Koranschulen in Deutschland ein weitgehend
unkontrollierter Unterricht stattfindet, muss möglichst bald beendet
werden. ...
Leider
propagieren Teile des Islam eine Überlegenheits- oder
Ungleichheitsideologie
und leider sind es die grundlegenden Worte im Koran, die dies propagieren.
Worte, die nicht nur Terroristen in ihrem Handeln bekräftigen, sondern
Worte, die jeder Muslim sehr willkommen heißt, sie aufsaugt und
verinnerlicht, da diese Worte es sind, die ihn plötzlich überlegen machen
und die die Uneinigkeit der vielen Islamströmungen in eine einmalige
Einigkeit überwindet, wie in Sure 3.110: Ihr seid die beste Gemeinde,
die für die Menschen entstand. Ihr gebietet das, was Rechtens ist, und ihr
verbietet das Unrecht, und ihr glaubt an Allah. Und wenn die Leute der
Schrift geglaubt hätten, wahrlich, es wäre gut für sie gewesen! Unter
ihnen sind Gläubige, aber die Mehrzahl von ihnen sind Frevler.
Aus diesem Grund ist auch die
angedachte Konsequenz, es sei dringlich, Islamunterricht einzuführen, von
Grund auf verkehrt: Es ist ausschließlich ein Fach Islamkunde denkbar in
dem die historischen Fakten gelehrt werden. Jeder staatliche
Islamunterricht ist völlig unbrauchbar: Entweder die für Muslime
entscheidenden Inhalte würden an deutschen Schulen gelehrt werden - dann
würden unsere Schulen jedoch verfassungswidriges Lehrgut verbreiten, man
kann diesen Fall also ausschließen - oder diese Inhalte würden nicht
gelehrt werden, dann würde diese Schulung jedoch keine Anerkennung unter
den Muslimen erfahren und die Schüler würden weiterhin parallel dazu in
die Koranschulen der islamischen Verbände gehen, die somit noch den
Vorteil davon hätten, dass allgemein zu vermittelndes Wissen bereits durch
die staatlichen Schulen abgedeckt wäre und die Koranschulen sich dann ganz
gezielt auf die ideologische Indoktrination konzentrieren könnten. Leider
- Islamunterricht an öffentlichen Schulen ist in jedem Fall
kontraproduktiv. Darin, dass die unkontrollierte Unterrichtspraxis
in Koranschulen möglichst bald beendet werden muss, stimmen wir
aber wieder völlig mit der Konrad Adenauer Stiftung überein.