Bundesverband der Bürgerbewegungen
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BDB-Presseerklärung: ''Regenbogenkoalition'' gefordert



„Regenbogenkoalition“ gefordert

Gegner des Islamismus sollen enger zusammenarbeiten

Auf einer Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Bürgerbewegungen (BDB) forderte der bekannte Buchautor und Islamexperte Rolf Stolz (Die Mullahs am Rhein) ein Aktionsbündnis gegen den Islamismus.

Wertheim(BDB).

Im Hinblick auf die sich über Deutschland ausbreitende „Moscheewelle“ fordert der bekannte Buchautor und Islamexperte Rolf Stolz eine stärkere Zusammenarbeit aller Islamisierungsgegner. Auf einer Mitgliederversammlung der Bürgerbewegungen (BDB e.V.) am ersten Juni-Wochenende in Wertheim sprach sich Stolz vor 24 Vertretern von Bürgerinitiativen gegen den Moscheebau für ein Aktionsbündnis breitgefächerter demokratischer Kräfte aus. Hierzu zählt der Publizist Arbeitgemeinschaften innerhalb von Parteien und Verbänden, Bürgerinitiativen aber auch Reformmuslime und die Glaubensgemeinschaft der Alewiten. Stolz vergleicht dieses hypothetische Bündnis teilautonomer Kerne mit einer „Regenbogenkoalition“, deren Offenheit automatisch die Frage aufwirft wie weit man dieses Bündnis zieht. Bereits bei der Frage nach dem Gegner komme man in Abgrenzungsprobleme hinein, so Stolz weiter. „Ist der Gegner der Islamismus oder ist der Gegner der Islam? Ist der Gegner der Terrorist oder bereits der, der für Terror Propaganda macht?"

Für Stolz ist klar, dass es bei den unterschiedlichen Sichtweisen der Islamgegner stets nur ein „teilweises Zusammengehen, ein Zusammengehen an bestimmten Punkten“ geben kann. Als Hauptfeind einer Koalition sieht der Publizist den Kampf der Islamgegner untereinander und plädiert daher für mehr gegenseitige Toleranz: „Es ist besser mit den halben Freunden gegen die ganzen Feinde etwas zu unternehmen, als mit den halben Freunden einen Krieg darüber zu führen, was sie alles noch falsch sehen und anders sehen sollen.“ Statt inhaltliche Grabenkämpfe auszutragen plädiert Stolz für Aktionsschwerpunkte vor Ort, und nannte als erstes den Kampf gegen die Moscheen. Als zweites Problem sieht der Publizist den stärkeren Einfluss von Islamisten in den Schulen, der leider oberflächlich als „Kopftuchstreit“ abgehandelt wird. Als dritten Aktionsschwerpunkt nannte Stolz den geplanten EU-Beitritt der Türkei, gefolgt von den Auseinandersetzungen um die Rolle der Frau im Islam. Durch  die „Ehrenmorde“, sei die Islamproblematik mit breiten Bevölkerungsschichten kommunizierbar geworden. Als letzten Punkt hob Stolz die Solidarität mit den verfolgten Christen in islamischen Ländern hervor, die im Zuge der Debatte über den Genozid an den Armeniern immer häufiger thematisiert wurde. „Ich glaube, dass die Zeit zum gemeinsamen Handeln gekommen ist und wir alle das Mandat haben, Bündnisse mit anderen zu schließen“, zog der Referent ein positives Resümee.

Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen stand während der Mitgliederversammlung auch im Zentrum zahlreicher Diskussionen. Der Vorsitzende des BDB, Willi Schwend (Wertheim), empfahl bei dieser Gelegenheit die Literatur der Islamexperten und Autoren wie Dr. Hans Peter Raddatz, Dr. Hiltrud Schröter, Rolf Stolz, Udo Ulfkotte und Dr. Ursula Spuler-Stegemann, zu denen z.T. enge Kontakte bestehen wie auch zu islamkritischen Organisationen wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), deren Publikationen durch den  BDB weitergeleitet und einem interessierten Leserkreis zugänglich gemacht werden.

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