Bundesverband der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten e.V.
Presseerklärung
Pro-islamische Veranstaltung in letzter Minute abgesagt
Presseerklärung
Pfarrerin Lenz hat Angst
vor
Exilchristen und
Islamkritikern
Pro islamische Veranstaltung in
letzter Minute abgesagt
Dietzenbach (BDB) Die für den 15.
November geplante Veranstaltung in der Rut-Gemeinde Dietzenbach mit dem
Titel "Scharia - ist sie vereinbar mit dem Grundgesetz" ist buchstäblich in
letzter Minute von der Pfarrerin Susanne Lenz abgesagt worden. Gäste, die
teilweise aus Nachbarregionen angereist waren, fanden die Kirche
verschlossen. In einem Schreiben an der Eingangspforte macht Frau Lenz "Vorkommnisse im
Vorfeld der Veranstaltung" für ihre Absage verantwortlich. Dazu gehörte
Beispielsweise die Angekündigung von Exilchristen während
der Diskussion auf ihre Probleme in einem islamischen Land hinzuweisen. (Da diese Menschen
z.Z. unter einem enormen Sicherheitsdruck stehen, wird hier
auf die Nennung des Herkunftslandes verzichtet). Auch sie standen am 15. 11. vor
verschlossener Tür.
Gedenken an Scharia-Opfer
Mitglieder des BDB, Exilchristen,
darunter auch Konvertiten (ehemalige Muslime) sowie ausgesperrte Gäste, nutzen die
Gelegenheit um in einer Schweigeminute an die zahllosen Scharia-Opfer zu
erinnern. Dazu stellten sie drei Bildtafeln auf. Sie zeigten "Helena Adelino", die
mit sechs Jahren im Sudan ihren Eltern entrissen und versklavt wurde, die Nonne "Sarah",
die mit fünf Messerstichen während der Pogrome in Alexandria niedergestochen wurde,
sowie das Ehrenmordopfer "Hatun Sürücü".
Sieben Kerzen sollten daran
erinnern, dass es auch in Deutschland Menschen gibt, die sich mit den Opfern der Scharia
solidarisch erklären. Mit großem Bedauern stellten daher die
Betroffenen fest, dass eine
christliche Gemeinde, die eigentlich für bedrängte und verfolgte Glaubensbrüder und
Schwestern eintreten sollte, ihnen die kalte Schulter zeigt.
Das Gedenken stand unter dem Motto:
"Scharia ächten - Menschenrechte schützen" und setzt den eingeschlagenen Kurs
des Bundesverbandes fort, die Rechte christlicher Minderheiten in islamischen Ländern
zu stärken und eine weitere Aushöhlung unseres Rechtsstaates durch Islamisten zu
verhindern.
Landesbischof Huber gibt das
richtige Signal
Die Forderung des Brandenburgischen
Landesbischof Huber, die eigene, christlich humanistische Position gegenüber
Muslimen deutlicher zu vertreten, ist beim BDB auf große Resonanz gestoßen. Dazu zählt
besonders die Aufforderung, auf jegliche Form der Gewalt zu
verzichten. "Wir sind keine weltfremden Exoten,
die etwas unmögliches fordern," sagte der Vorsitzende des BDB Willi Schwend am
Ende der Aktion vor der Rut-Gemeinde. "Aber daß wir hier stehen, und Dinge
einfordern müssen, die eigentlich selbstverständlich sind,
zeigt, wie weit sich Teile
der evangelische Kirche von ihren christlichen Wurzeln entfernt
haben. Der Kurs, den der Landesbischof Huber
hier vorgibt, ist der erste Schritt in die richtige Richtung."