Bundesverband der Bürgerbewegungen
   zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten e.V.


Presseerklärung: Gewalt gegen Christen in Alexandria. Detailinfos von der IGFM





 Kirchen sollen sich mit verfolgten Christen solidarisch erklären
 
 Nach den verheerenden Ausschreitungen am 19. Oktober gegen koptische  Christen in Alexandria, die mit einer Messerattacke gegen eine
 wehrlose Nonne ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, und den
 nachfolgenden Morddrohungen gegen Koptenpapst Schenuda, fordert der
 Bundesverband der Bürgerbewegungen (BDB) eine verstärkte Solidarität
 mit den bei uns lebenden Exilchristen. Besonders die Amtskirchen sind
 aufgerufen, einen längst überfälligen Schulterschluß zu üben und die
 Christen in Islamischen Ländern bei ihrem Überlebenskampf zu
 unterstützen. Wie der BDB aus zuverlässiger Quelle erfahren hat,
 bestehen auf Ortsebene vielfach nicht einmal Kontakte zwischen
 Deutschen Kirchengemeinden und hier ansässigen Christen aus
 islamischen Ländern. Viele Pfarrer haben auf Anfragen von Exilchristen
 nicht einmal geantwortet. Umgekehrt unterstützen Pfarreien oft
 muslimische Organisationen wie DITIB, Milli Görüs usw., die in ihren
 Heimatländern massiv an der Vernichtung und Behinderung des
 Christentums beteiligt sind. Der BDB fordert die Kirchen auf, statt
 einen einseitigen, verlogenen "Interreligiösen Dialog" zu führen,
 gesellschaftlichen Druck auf die hier ansässigen muslimischen
 Organisationen auszuüben. Dazu gehört, daß sich islamische
 Glaubensgemeinschaften eindeutig von Gewaltaktionen wie in Alexandria
 distanzieren und nachweisbare Bemühungen unternehmen, die Situation
 der Christen in ihren Heimatländern zu verbessern. Nur auf diese Weise
 läßt sich langfristig ein drohender Kampf der Kulturen verhindern. Die
 Erfahrungen der Vergangenheit haben gezeigt, daß sich totalitäre
 Strukturen, nicht durch einen "Schmusekurs" sondern nur durch
 diplomatischen Druck ändern.

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Sehr gehrte Damen und Herrn,

als ägyptischer Christ (Kopte) und im Namen allen Kopten bedanke ich mich bei Ihnen für Ihren Einsatz.

 

Die Kopten leiden seit mehr als einem halben Jahrhundert unter der Terrorideologie der radikalen Islamisten, deren Spuren auch bis nach New York, Madrid, London angekommen sind. Eine Ideologie, die selbst in den staatlichen Institutionen in Ägypten ausgebreitet ist.

Alles, was die Kopten sich wünschen, ist gleichberechtigt in ihrem Land mit den ägyptischen Muslimen zu leben. Leider ist aber die Diskriminierung durch den Staat (in der Verfassung, Gesetzen und Verordnungen) und die Unterdrückung (in bestimmten Gebieten in Ägypten kann man von Verfolgung reden) durch die islamische Gesellschaft mit Unterstützung der El Azahr (Die größte islamische Institution der islamischen Welt) auf der Tagesordnung. Auf der Seite www.kopten-stimme.de , unter "Problembeschreibung", haben wir versucht, die Situation der Kopten und ihrer Ursachen zu analysieren und zu beschreiben.

Die Ausbreitung der Terrorideologie in der ägyptischen Gesellschaft mit Hilfe der Theologen, die in dem El Azahr ausgebildet wurden, hat in der letzten Zeit ein bedrohendes Ausmaß erreicht. Wenn nichts unternommen wird, wird die ganze Welt darunter leiden. Die ägyptische Regierung handelt nur dann, wenn die Islamisten Gewalt gegen den Staat bzw. gegen die Touristen ausüben. Gegen die Terrorideologie selbst unternimmt die Regierung nichts. Im Gegenteil. Richten die Terroristen ihre Gewalt gegen den Christen im Land, freut sich die Regierung darüber, dass die Terroristen sich ein anderes Ziel ausgesucht haben.

Die Kopten appellieren an die Weltgemeinschaft, dass sie einen Kampf gegen die Terrorideologie starten. Ein Kampf, der nicht mit Waffen geführt wird, sondern mit andauerndem Dialog und Aufforderung der islamischen Institutionen besonders der EL Azhar in Kairo endlich eine islamische Erklärung (Fatwa) zu erlassen, in der die Koranversen (z.B Sura 9: Vers 5, Sura 9: Vers 29, Sura 5: Vers 51)  sowohl ihren Anhängern als auch dem Weltgemeinschaft erklärt werden. Da auf Grund dieser Verse die Christen in Ägypten und in allen anderen islamischen Länder angegriffen und getötet wurden und werden. Auf Grund dieser Verse wurden die Menschen in New York, in Madrid, in London, im Irak und ,...., getötet.

Ich möchte Sie Alle bitten, soweit Sie können, diesen Appell an die Öffentlichkeit weiterzugeben.

Noch einmal bedanke ich mich bei Ihnen Allen für Ihren Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl. Wirt. Info.

Josef Gergis

info@kopten-stimme.de

jgergis@kopten-stimme.de

Koran Sure 9: Vers 5

Und wenn die verbotenen Monate verflossen sind, dann tötet die ungläubigen, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.

Koran Sure 9: Vers 29

„Führt den bewaffneten Kampf gegen diejenigen, die weder den Glauben an ALLAH, noch an den Jüngsten Tag verinnerlichen, noch das für Verboten erklären, was ALLAH und Sein Gesandter für Verboten erklärten, noch sich der wahren Religion fügen von denjenigen, denen die Schrift zuteil (Juden und Christen) wurde, bis sie die Dschizya (Tribut) in Ergebenheit entrichten, während sie unterwürfig sind.“

Koran Sure 5: Verse 51

„O ihr Gläubigen! Nehmt Juden und Christen nicht als Vertraute, denn sie sind miteinander verbündet und sind euch gegenüber feindlich eingestellt! Wer sie zu Vertrauten nimmt, stellt sich in ihre Reihe. Gott leitet die Ungerechten, die Seine Gebote und Verbote nicht einhalten, nicht zum rechten Weg.“

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Presseerklärung der IGFM anlässlich der Lage in Alexandria

http://www.igfm.de/index.php?id=20&backPID=20&tt_news=201

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